Kapitäns-Logbuch #001: „Freiheit für Liberty Universal“

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Also gut. Der Tag fing eigentlich erstaunlich zivilisiert an. Ich habe vor dem Abflug noch mal meine Schiffsspinde durchwühlt. Neben dem üblichen Schrott – ich habe ernsthaft über 40 Shielding Sensors gefunden, fragt nicht, wie oft mir die Schilde schon um die Ohren geflogen sind – lagen da plötzlich ein paar Schiffs-Baupläne und ein verdammter Universal Translator. Ein Universalübersetzer. Wofür zur Hölle brauche ich den? Bisher war „Multicannon-Feuer“ noch immer die universellste Sprache in der Galaxie, und die versteht eigentlich jeder sofort. Aber gut, man nimmt, was man kriegen kann.

Mein Konto sah ein bisschen traurig aus, also habe ich mir einen kleinen Auftrag vom Green Clover Syndicate geschnappt. Die Jungs klingen wie ein irischer Pub, zahlen aber ziemlich zuverlässig. Der Job? Ein Kopfgeld. Ein bekannter Piraten-Lord.

Sein Name? Liberty Universal. Ich meine, ernsthaft? Wer nennt sich denn so? Das klingt wie ein intergalaktischer Kabelanbieter oder eine extrem teure Lebensversicherung. Aber hey, mir soll’s recht sein. Wenn die Versicherungssumme stimmt, bin ich euer Mann.

Ich bin also ins System Col 285 Sector GJ-N b21-2 gesprungen – ein Name, den sich auch nur jemand ausdenken kann, der beim Tippen mit dem Gesicht auf die Tastatur gefallen ist. In der Nähe von Werker Reach habe ich den Guten dann aufgespürt.

Die Verhandlung lief relativ kurz ab. Ich brauchte den Universalübersetzer jedenfalls nicht. Er wollte meine Fracht, ich wollte sein Kopfgeld. Zwei Minuten, ein bisschen hitzige Plasma-Diskussion und ein paar sehr unkonventionelle (aber natürlich absolut geplante!) Ausweichmanöver später, bestand „Mr. Universal“ nur noch aus Raumstaub und ein paar herumfliegenden Galvanising Alloys. Die hab ich natürlich direkt eingesammelt – mein Eimer hier hält momentan ohnehin nur durch Spucke, Hoffnung und Panzertape zusammen, da kann etwas Altmetall nicht schaden.

Fazit des Tages: Das Syndikat hat mir saubere 178.837 Credits auf mein Konto gepackt. Keine Millionen, aber hey… es reicht, um den Tank vollzumachen und die Kaffeemaschine reparieren zu lassen.

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Ein Kommentar zu „Kapitäns-Logbuch #001: „Freiheit für Liberty Universal““

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